Sozialkunde

Ausflug in den Bayerischen Landtag

Am Dienstag, 28. März 2017, besuchte unsere Klasse, die 10a, den bayerischen Landtag im Münchner Maximilianeum. Wir fuhren mit dem Bus, der um 9 Uhr planmäßig am Illertisser Marktplatz startete. Um 11:15 Uhr kamen wir in der bayerischen Hauptstadt an und wurden von Herrn Hesse willkommen geheißen, der uns den Tagesablauf erläuterte. Netterweise begann das Programm mit einem Mittagessen.

Direkt im Anschluss wurden wir durch das Gebäude geführt und erfuhren die historische Geschichte des Bauwerks. Ursprünglich war es der Sitz der Pagenschule und der Studienstiftung, welche auch heute noch dort integriert ist. Sie ist auch im Besitz des Hauses und vermietet einen Teil an den bayerischen Landtag, da dessen eigentlicher Sitz im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde und Sitzungen nicht mehr abgehalten werden konnten. Wir besichtigten auch den Grundstein, der um ein Modell einer Dampflok, diverse Münzen, die Grundsteinurkunde mit Bauplänen und Porträts von König Maximilian II. und Marie von Preußen erweitert wurde. Die Dampflok soll den technischen Fortschritt symbolisieren und die Bewohner des Maximilianeums inspirieren und motivieren, ähnlich innovative Erfindungen zu konstruieren. Des Weiteren bekamen wir einige imposante und prunkvolle Nebenräume wie den Leseraum zu Gesicht. Alle Säle waren mit zahlreichen Porträts von wichtigen Erfindern, Kriegsherren und Denkern geschmückt. Außerdem bereicherten riesige Gemälde von den 30 wichtigsten Ereignissen der Weltgeschichte, von denen leider nicht mehr alle existieren, da einige durch den Krieg zerstört wurden, die Räumlichkeiten des Maximilianeums.

Nach Ende der Führung durften wir ab 14 Uhr einer Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Pflege beiwohnen, die wir auch schon eine halbe Stunde später wieder verließen, um in den Plenarsaal geführt zu werden, wo wir auch mit einigen Politikern sprechen konnten, und zwar mit Kathrin Sonnenholzner, SPD, Thomas Gehring, Grüne, und Bernhard Pohl, Freie Wähler. Thematisiert wurden z. B. der mögliche Skiverbund Balderschwang-Grasgehren, die maximalen Klassenstärken an Realschulen, die Situation der Geburtshilfeklinik in Illertissen usw. Um 14:45 gab es zum Abschied einen Ordner mit Infomaterial, einen Kugelschreiber und ein silbernes Bayernwappen. In den folgenden zwei Stunden durften wir in Kleingruppen München unsicher machen. Dieses Vorhaben erschöpfte sich meist in Einkäufen, allerdings nicht in Geschäften der Maximilianstraße. Um 17 Uhr fuhr unser Bus planmäßig in München ab. Weniger planmäßig verlief die weitere Fahrt, da wir in einen Stau gerieten, was zur Folge hatte, dass wir erst um 20 Uhr in Illertissen am Marktplatz ankamen.  

                                                                                                                                                                                              Benedikt Miller, 10a